Rupert Sitz CMC ist ausgebildeter und eingetragener Mediator und in der Liste des Bundesministeriums für Justiz geführt. Er ist damit auch zu  Mediationen unter den Bedingungen des ZivilrechtsMediationsGesetzes berechtigt.

Rupert Sitz

Was ist WirtschaftsMediation?

WirtschaftsMediation ist eine Methode der außergerichtlichen Klärung von sich abzeichnenden oder bereits bestehenden innerbetrieblichen bzw. zwischenbetrieblichen Konflikten.

Bei einer Mediation gibt es keine Verurteilung, sondern eine Lösung, damit wird der Fortbestand einer Geschäftsbeziehung bzw. eines Arbeitsverhältnisses möglich

WirtschaftsMediation ist unbürokratisch, effizient, vertraulich und in allen Konfliktsituationen einsetzbar.

Der WirtschaftsMediator führt die Konfliktparteien durch den Mediationsprozess, mit dem Ziel, eine für alle am Konflikt beteiligten Parteien tragfähige und konsensuale Lösung herbeizuführen.

Beispiele für den Einsatz von Wirtschaftsmediation:

  • Konflikte innerhalb von Teams oder Abteilungen
  • Konflikte durch Umstrukturierungen, Schaffung neuer Aufgabenfelder bzw. bei Kompetenzstreitigkeiten
  • Kunde-Lieferanten Beziehungen
  • arbeitsrechtliche Konflikte
  • Konflikte zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft
  • Konflikte im Rahmen von Unternehmensnachfolge, Betriebsübergaben oder Fusionen

Wesentliche Vorteile durch WirtschaftsMediation:

WirtschaftsMediation…

…ist ein außergerichtliches Verfahren und vermeidet hohe Prozesskosten und eine langwierige Verfahrensdauer
…unterstützt bei der Findung wirtschaftlich sinnvoller und nachhaltiger Ergebnisse für alle Konfliktparteien
…fördert Kooperation zur Fortführung der geschäftlichen bzw. persönlichen Beziehungen, anstatt Konfrontation
…ermöglicht die Steuerung des Mediationsverlaufs durch den Mediator in Absprache mit den Parteien
…ist ein vertrauliches Verfahren und schützt Unternehmen auch vor Imageverlust

Die Rolle des WirtschaftsMediatiors

WirtschaftsMediatoren sind in erster Linie neutrale Vermittler zwischen den Konfliktparteien und als solche durch professionellen Umgang mit Emotionen und Beziehungen um Ausgleich und Versöhnung bemüht.

Als fachkundige Dolmetscher zwischen den Konfliktparteien: sind sie in der Lage, in unbekannten und komplexen Fallkonstellationen genau zuzuhören und das Gehörte in eine für das Gegenüber verständliche Form zu transferieren. Mit Hilfe der Technik der WirtschaftsMediation führen sie als Lotsen die Parteien zu einer vertragsfähigen Konfliktlösung: der Konsens wird durch die Parteien selbst erarbeitet. WirtschaftsMediatoren sind darüber hinaus die Katalysatoren im zukunftsorientierten Konfliktlösungsprozess und unterstützen und steuern diesen, ohne inhaltlich in die Entscheidungsbildung einzugreifen.

Ablauf einer WirtschaftsMediation

Etwas vereinfacht lässt sich der Ablauf wie folgt darstellen:

  • Erstkontakt und Gespräch, meist mit zunächst nur einem Beteiligten
  • Erweiterung durch Einzelgespräche mit allen Beteiligten
  • Gemeinsames Gespräch aller zur Auftragsklärung und Abschluss der Mediationsvereinbarung
  • Sammlung der Themen und Standpunkte, eventueller Ausschluss von bestimmten Themen
  • Erfassung der Interessen hinter den Standpunkten, darauf basierend eine Sammlung von Lösungsideen
  • Auswahl und Abstimmung der für alle Beteiligten am besten geeigneten Idee
  • Abschlussvereinbarung mit eventueller Festlegung von Evaluierungsschritten

Rechtlicher Hintergrund

Eingetragene Mediatoren, die in der Liste des Bundesministeriums für Justiz geführt werden, unterliegen genau geregelten Ausbildungsrichtlinien in eingetragenen Ausbildungseinrichtungen, definierten fachlichen Qualifikationen, sind haftpflichtversichert und bilden sich regelmäßig im Sinne einer permanenten Qualifizierung fort. Sie haben bestimmte Rechte und Pflichten gegenüber den Konfliktparteien zu wahren, sind zu Verschwiegenheit und Vertraulichkeit verpflichtet.

Nur eingetragene Mediatoren sind zur Durchführung einer Mediation unter den Bedingungen des ZivilrechtsMediationsGesetzes berechtigt.

Das Zivilrechts-Mediations-Gesetz finden Sie hier.

Die Zivilrechts-Mediations-Ausbildungsverordnung des Bundesministeriums für Justiz finden Sie hier.

Die beim Bundesministerium für Justiz gelisteten Mediatoren finden Sie hier.